Zur Geschichte der Ev.-altrefomierten Gemeinde Emlichheim
Die Evangelisch-altreformierte Gemeinde in Emlichheim besteht seit dem Jahr 1845.
Zu ihr gehören etwa 1560 Glieder. Sie stellt eine von insgesamt 14
Gemeinden im westlichen Niedersachsen und Wuppertal dar, die zusammen
die Evangelisch-altreformierte Kirche formen.
Die Ev.-altreformierte Kirche ist eine Freikirche. Anders als in vielen
Freikirchen ist die Kindertaufe üblich, es gibt eine enge
Bekenntnisbindung und eine presbyterial-synodale Kirchenleitung:
Kirchenräte leiten die Gemeinden, Synoden verkörpern die Gemeinschaft
der Gemeinden. Sie stehen nicht über, sondern in der Mitte der
Gemeinden und regeln gemeindeübergreifende Angelegenheiten im Blick auf
Gottesdienstordnung, Mission, Diakonie, Ökumene oder Finanzen.
Das kirchliche Leben ist geprägt von den beiden Gottesdiensten, die die
Gemeinde sonntags feiert, an mehreren Sonntagen im Jahr mit dem
Abendmahl. Die Ev.-altreformierte Kirche ist bestrebt, eine
Gemeindekirche zu sein. Die Mitarbeit der Gemeindeglieder kommt in der
Woche in Männer-, Frauen- und Jugendvereinen, in Chören, Gesprächs- und
Hauskreisen, in der Jungschararbeit und Aktionskreisen zum Ausdruck.
Der kirchliche Unterricht erstreckt sich über 8-9 Winterhalbjahre. Er
soll zum Bekennen des Glaubens im mündigen Alter hinführen.
In ökumenischer Hinsicht ist vor Ort die ARCHE (Arbeitsgemeinschaft
christlicher Kirchen in Emlichheim) zu nennen, an der die Gemeinde
beteiligt ist. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Reformierten Bund und
pflegt über die Synode Kontakte zur Protestantischen Kirche in den
Niederlanden, zur Reformierten Kirche, zu den Kirchen auf Sumba, in
Rumänien und in Bangladesh.
Weiterführende Informationen finden sich unter http://www.altreformiert.de
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